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Wer wir sind

Dieser christliche Chat bietet eine Plattform für den allgemeinen Austausch über den christlichen Glauben. Die Administratoren verstehen sich als Bibeltreue Christen und fühlen sich keinem Sonderbekenntnis, keiner Kirche, Freikirche oder Gemeinde verpflichtet.

Ausdrücklich distanzieren wir uns von christlichen Gemeinschaften, die sich zuschreiben, alleine die wahre Kirche abzubilden, wie etwa Zeugen Jehovas, Adventisten oder Mormonen.

Wir sind bibeltreu

Wir glauben an die göttliche Inspiration und Irrtumslosigkeit der gesamten Heiligen Schrift. Sie ist im Urtext in allen Teilen wörtlich von Gott inspiriert und absolut wahr (Joh 17,7Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt.; 2. Tim 3,16Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; 2. Pet 1,20 fUnd das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. 21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet).

Wir glauben und erkennen, dass Gott Sein Wort über die Jahrhunderte treu und zuverlässig bewahrt hat und lehnen jede Form von Bibelkritik ab. Die Bibel ist mit dem Buch der Offenbarung abgeschlossen. Kein Mensch darf etwas zu ihr hinzufügen oder etwas von ihr wegnehmen (Offb 22,18 f.Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.). Insbesondere die Apokryphen des AT und NT und die sog. deuterokanonischen Schriften sind solche Hinzufügungen.

Freie Übertragungen der Bibel sind keine Bibeln, sondern menschliche Fantasie und im schlimmsten Fall Lästerungen Gottes, von denen wir uns fernhalten.

Wir glauben an den Herrn Jesus Christus

  • Wir glauben an den Herrn Jesus Christus als den ewigen Sohn Gottes, ewiger Gott und wahrer Mensch zugleich.
  • Wir glauben an die Präexistenz Jesu Christi, an Seine jungfräuliche Empfängnis durch Maria und Seine Zeugung durch den Heiligen Geist (Mat 1,18Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist.; Joh 1,1 ff; 8,58Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich.).
  • Wir glauben an Seine Wunder, Verheißungen und Prophezeiungen, die sich alle erfüllt haben oder noch erfüllen werden (Luk 21,24und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.; 24,44Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen. ; Offb 1,1 ff.)
  • Jesus Christus, als Er auf Erden wandelte, war der einzige Mensch, der ohne Sünde war und ein vollkommenes und heiliges Leben geführt hat (1. Pet 2,21 f.Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; 22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;; Heb 4,15Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.).
  • Er hat durch Seinen freiwilligen stellvertretenden Opfertod am Kreuz von Golgatha als schuldloses Lamm die Menschen mit Gott dem Vater versöhnt (2. Kor 5,19Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.), so dass jeder Mensch gerettet werden kann, der in Glauben und Buße Jesus Christus als Heiland und Herrn annimmt (Apg 2,38Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.).
  • Wir glauben an Jesu leibhafte Auferstehung am ersten Tag der Woche (Luk 24,26-43) und an Seine leibhafte Himmelfahrt (Apg 1,9Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.).
  • Wir glauben, dass Er jetzt zur Rechten Gottes des Vaters als unser Hoherpriester sitzt (1. Pet 3,22welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, und es sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Mächte.; Heb 8,1Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel; 10,12Dieser aber hat "ein" Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes ; 12,2und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. ) und personhaft in Macht und Herrlichkeit von dort auf den Wolken des Himmels als Weltenrichter auf die Erde wiederkommen wird (Dan 7; Apg 1,11Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. ; 17,31Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.).

Wir sind ökumenefrei

In der frühen Kirche standen die einzelnen Gemeinden zwar in brüderlicher Verbindung miteinander, waren aber institutionell voneinander unabhängig. Sie wurden zusammengehalten durch Jesus Christus als Herrn der Gemeinde, den gemeinsamen Glauben, die Briefe und Schriften der Jünger und Apostel und die brüderliche Liebe.

Heute jedoch haben sich die meisten christlichen Werke, Dachverbände und Gemeinden – auch im evangelikalen Bereich – in ökumenische Zusammenschlüsse und Allianzen hineinziehen lassen. Die Christenheit hat im Zuge der Säkularisierung ihren gesellschaftlichen und politischen Einfluss weit bis ins 20. Jh. hinein allmählich verloren. Vereinigungen und dadurch entstehende Organisationsstärke scheinen nun die Möglichkeit zu bieten, nicht nur die Rolle als verachtete unzeitgemäße Randgruppe der Gesellschaft zu verlassen, sondern gar als einflussreiche Lobby politisch und medial christliche Werte, christliche Spiritualitätsformen und christliche Erziehung in der Gesellschaft zu verankern (Dominionismus).

Wir jedoch glauben, dass die dominionistische weltumarmende Christenheit die Hure aus der Offenbarung ist, die versucht das endzeitliche vom Geist des Anti-Christen beherrschte Europa zu zähmen und zu reiten. Weiterhin sehen wir, wie innerhalb der Verbände und Allianzen Glaubenslehre an Bedeutung verliert, eben auch weil die weitumfassende Einheit unterschiedlicher Traditionen und Lehrklarheit sich logischerweise ausschließen.

Von all diesem halten wir uns daher fern. Wir wissen nämlich, dass sich Biblisches und Unbiblisches, Licht und Finsternis, Christus und Belial nicht miteinander vermischen dürfen (2. Kor 6,14-18Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? 16 Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. 17 Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, 18 und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.).

Häufig gefragt: Was sind Kinder Gottes?

Wer Jesus Christus in Buße (Reue und Abkehr von der Sünde) als Herrn und Heiland in sein Leben aufgenommen hat, ist ein Kind Gottes geworden (Joh 1,12Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;). Alle anderen menschenerdachten Heilswege (z.B. Werksgerechtigkeit, Sakramentalismus, Bilder- bzw. Götzendienst, Heiligen- bzw. Marienverehrung, Ufologie, Prä-Astronautik, Charismatik o. ä.) lehnen wir ab.

Nur Kinder Gottes kommen in den Himmel. Die Lehre, dass schließlich alle Menschen und womöglich sogar der Teufel und die anderen gefallenen Engel (Dämonen) errettet würden, kann klar zurückgewiesen werden (vgl. hierzu Mat 3,12Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.; 25,41.46Der hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. 46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.; Mark 9,43 ff.Und wenn deine Hand für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du als Krüppel in das Leben eingehst, als dass du beide Hände hast und in die Hölle fährst, in das unauslöschliche Feuer, 44 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. 45 Und wenn dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du beide Füße hast und in die Hölle geworfen wirst, in das unauslöschliche Feuer, 46 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. 47 Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus! Es ist besser für dich, dass du einäugig in ds Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst, 48 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. 49 Denn jeder muß mit Feuer gesalzen werden, wie jedes Opfer mit Salz gesalzen wird. 50 Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!, Jud 7wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese die Unzucht bis zum äußersten trieben und anderem Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben.; Heb 2,16Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an. ; 6,2mit der Lehre von Waschungen, von der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.; 2. Thess 1,9Diese werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft).

Der in Sünde verlorene Mensch wird allein durch den Glauben an Jesus Christus und allein aus Gnaden von Gott gerechtfertigt (Römer 3,23 f.). Die guten Werke sind die Frucht und der Erweis des wahren rettenden Glaubens - als Folge und nicht als Voraussetzung des Errettet-Seins (Röm 3,23 f.denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, 24 so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.; Jak 2,17So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot..).

Häufig gefragt: Was sind Christen?

Die Begriff "Christ" hat i.d.R. eine von zwei Bedeutungen: (1) Er meint entweder Kinder Gottes (2) oder alle Menschen mit einem christlichen Bekenntnis. Während Nicht-Christen den Begriff fast ausschließlich i.S. von (2) verwenden (Wikipedia: Die Gesamtzahl der Christen in Deutschland beträgt ca. 62 %), wird innerhalb von Gemeinden und christlichen Zusammenkünften häufig nicht aus dem Kontext erkennbar, welche der beiden Bedeutungen gemeint ist. Obwohl hier ein und derselbe Begriff einmal ausschließlich für Erlöste und einmal für Erlöste UND Nicht-Erlöste gebraucht wird, existiert keinerlei Problembewusstsein für diese Ambiguität. Dies liegt sicher an der Nützlichkeit gerade dieser.

Nützlich erweist es sich nämlich dahingehend, dass Entertainer, die einen christlichen Bezug aufweisen mit dem Gütesiegel "Christ" versehen werden können, um ihre Unterhaltung in Alltag und Gemeinde einzuführen (z.B. Xavier Naidoo). Das gleiche gilt für jede Form von gefälligem Entertainment mit irgendeinem christlichen Zusammenhang, das analog das Gütesiegel "christlich" erhält (z.B. Narnia, White Metal). Die Begriffe "Christ" und "christlich" erweisen sich somit in ihrer Unbestimmtheit und Beliebigkeit tauglich für diejenigen, die sie als Tarnbegriff verwenden, um allerlei Blödsinn, dem offensichtlich die eigene Vergnügungslust und Geilheit zugrunde liegt, eine scheinbare Legitimität zu verschaffen. Nicht zu vergessen auch, dass man sich mit christlichem Entertainment und Prominenz Respekt und Einfluss für die Christenheit erhofft.

Wir verwenden deswegen den Begriff Christ explizit i.S. von Bedeutung (2). Dies ist nicht nur vereinbar mit der neutestamentlichen Verwendung des Begriffs, sondern auch mit dem Bild des vielfältigen Ackerfeldes, wo bis zur Ernte neben der Frucht auch allerhand Unkraut sprießt.

Häufig kritisiert: der Begriff "bibeltreu"

Der Begriff "Bibeltreue" wird von postmodernen Christen abgelehnt. Dahinter steht nicht nur die durch den Zeitgeist bedingte grundsätzliche Abneigung gegenüber Bekenntnissen, sondern auch die Befürchtung liberal und hedonistisch ausgerichteten Auslegungen könnte durch einen Begriff ein konservatives Auslegungsmuster gegenübergestellt werden, das diese als Sammelbecken von Irrlehre brandmarkt. Der Begriff evoziert nämlich, die unzähligen Auslegungen der heutigen Zeit seien im Grundsatz ein Zeichen der Untreue gegenüber Gott und in ihrer Vielzahl eine endzeitliche Verfallserscheinung.

Die Gegner des Begriffs lehnen aus hier nicht zu erläuternden Motiven Präzisierungen des rechten Glaubens ab und sehen in der Existenz unzähliger verschiedenster Auslegungen geradezu ein glückliches Bollwerk gegen jeglichen Versuch in diese Richtung. Die ungeheure Vielzahl an Auslegungen beweist in ihren Augen schließlich die Beliebigkeit biblischer Auslegungen und somit auch der Auslegungen der Bibeltreuen, die dadurch als eine Fußnote der 2000jährigen Theologiegeschichte abgetan werden können. Argumentativ wird auch ins Feld geführt, die Auslegungsvielfalt sei im positiven Sinne Ausdruck der Begrenztheit des Menschen, der Vielfalt göttlicher Offenbarungen oder das Resultat von eschatologisch bedingten Neuausgießungen des Hl. Geistes.

Die ad personam - Argumente hingegen konzentrieren sich auf die Feststellung der mangelnden geistigen Auffassungsgabe (Engstirnigkeit) und der moralischen Inferiorität der Befürworter des Begriffs. Diese werden gerne als Frömmler/ Pharisäer bezeichnet, die sich anmaßen allein mittels eines Begriff jede ihrer Auslegungen zur Wahrheit zu erklären.

All diesen Argumenten zum Trotz, steht aber in Wahrheit hinter dem Begriff gar keine Auslegungsfrage, sondern das Verhältnis zur Hl. Schrift an sich, wie man am Bekenntnis oben sieht.